Unsere Europatouren | Unterwegs mit Hund

Mit dem Wohnmobil auf der Peloponnes (inkl. Tipps für traumhafte Campinghotspots) und ein Giveaway

5. Juli 2022

Griechenland – Heimat der Götter. Da wir schon mit unserem Wohnmobil auf Kreta waren, hatten wir Lust, das Festland zu entdecken. Mache es Dir jetzt bequem, hole Dir einen Kaffee oder ein Gläschen Wein und lasse Dich von unserem Roadtrip durch Griechenland und auf die Peloponnes inspirieren. Dich erwarten interessante Stell- und Campingplätze, atemberaubende Landschaften und romantische Strände. Und wo man Schildkröten am Strand beobachten kann. Das Lesen wird am Ende mit einem kleinen Gewinnspiel belohnt.

Die Anfahrt

Gestartet sind wir in Stuttgart, direkt nach meinem Nachtdienst. Aber nicht so entspannt wie sonst: In den Beifahrersitz kuscheln, einschlafen und erholt von einem duftenden Kaffee in Italien geweckt werden. Bis Bologna brauchten wir 14 Stunden statt üblichen sieben Stunden. Ferienbeginn in Baden Württemberg und Bayern ließ uns mehr im Stau stehen als fahren. Wir hatten aber von vornherein einen Tag Puffer eingeplant und haben die erste Nacht an einer Autobahnraststätte in Bologna verbracht. So konnten wir uns noch etwas zu Essen holen und morgens frischen Kaffee für die Fahrt holen. Zum Glück standen keine Kühllaster in der Nähe und wir konnten ruhig schlafen. Die knapp 300 km nach Ancona waren am nächsten Morgen nur ein Katzensprung. Unsere Fähre nach Igouminitsa ging aber erst um 20.30 Uhr und wir hatten das erste Mal Zeit, Ancona anzuschauen. Von oben hat man einen unglaublichen Blick auf den turbulenten Hafen und im Zentrum hat es kleine Gassen, die im Schatten herrlich kühl sind. Und es gibt sehr schöne Einkaufsmöglichkeiten für die ersten Reisesouvenirs oder den vergessenen Bikini.

Ancona

Auf der Fähre

Da Minoan mittlerweile zur Grimaldi Group gehört, sind wir mit deren Fähre „Florencia“ von Ancona nach Igouminitsa gefahren. Im Internet sind die Bewertungen unterirdisch. Ganz so schlimm empfanden wir es nicht. Aber auch für uns steht fest, dass wir am falschen Ende gespart haben und die nächste Fähre nach Griechenland wird von Anek lines sein. An Board haben wir einen griechischen LKW Fahrer kennengelernt, der uns den Tipp gab, dass das einzig genießbare Essen auf der Fähre Spaghetti Bolognese sei. Die anderen Gerichte wären vom Vortag. Man darf sich das jetzt nicht wie auf einem Kreuzfahrtschiff vorstellen. Tisch mit weißer Tischdecke, edler Speisekarte und der Kellner bringt das Essen. Das ist mehr so Mensastyle. Mehr oder weniger motivierte Küchenhilfen stehen hinter einer Theke und klatschen Dir das auf den Teller worauf zu zeigst. Ich begutachtete das Hühnchengeschnetztelte und sagte zu dem perfekt Deutsch sprechenden Griechen, dass das Gericht doch gut aussehe. „Wenn Du Verstopfung hast, nimm es!“ War seine Antwort. Da wollte ich dann jetzt auch kein Risiko eingehen und habe die schlechtesten und teuersten Spaghetti Bolognese gegessen. Dafür haben wir das Frühstück am nächsten Tag komplett verpasst. Die Vorfreude aufs Mittagessen hielt sich in Grenzen. Da wir aber erst gegen 18.30 Uhr in Igoumintsa anlegen würden, brauchten wir etwas zu essen. Wir haben uns natürlich an den Ratschlag vom Vortag erinnert und erst einmal geguckt, was die LKW Fahrer so essen. Die Zwinger für die Hunde sind wie immer eine Zumutung. Möchte aber auch das Positive erwähnen: die Kabine, Betten und Dusche war sauber. Handtuchservice gibt es nicht. Hatten aber eh unsere eigenen dabei. Jetzt fragt sich der ein oder andere vielleicht, warum wir nicht Camping an Board gebucht haben. Das ist so ein Spleen von mir. Ich habe Angst, dass ich bei einer möglichen Evakuierung im Wohnmobil nicht höre, dass man zu den Rettungsbooten kommen soll. In der Kabine sind die Ausrufe dagegen überdimensional laut. Aber wir sind ganz pünktlich ohne Zwischenfälle in Igouminitsa angekommen.

Parken an Deck

Campingplatz Kalami

Nach der Ankunft auf dem griechischen Festland wollten wir nicht lange nach einem Platz suchen und haben den ersten beschilderten Campingplatz angefahren. Und Glück gehabt. Wenn ich herzlich empfangen werde und man sich die Zeit nimmt, alles zu zeigen, dann fühle ich mich willkommen. Für mich ist das Wichtigste, dass ich ortsnah Essen gehen kann, Einkaufsmöglichkeiten habe und sauberes Sanitär. Meeresnähe und ein schöner Strand sind da ein netter Bonus. Wir wären natürlich auch gerne vorne am Strand gestanden, aber ganz klar, dass da ohne Reservierung nichts geht. Wir hatten trotzdem einen sehr schönen schattigen Platz. Die kleine Taverne am Campingplatz bietet die Klassiker der griechischen Küche an. Für das erste Griechenlandgefühl völlig in Ordnung.

  • Wie viele Stellplätze: 67 (21 davon am Meer), Wohnwagen und Zelte erlaubt
  • Öffnungszeiten: von April bis Oktober
  • Taverne und kleiner Supermarkt vorhanden
  • Nahverkehr: keine Busverbindung
  • Gesundheitsversorgung: Arzt und Apotheke in 4km , Krankenhaus in Igouminitsa
  • Haustiere erlaubt, maximal zwei Hunde
  • Dusche, WC, Ver- und Entsorgung
  • WLAN vorhanden (kostenlos)
  • Strand direkt am Platz (kein Sandstrand, sehr grober Kies)
  • Terrassenförmige Stellplätze, teilweise im Schatten, Erd-und Split Boden
  • Preise: Erwachsene: 8,50 EUR, Kinder (4-10 Jahre): 4Eur, Wohnmobil: 8EUr, Wohnwagen: 6,50 EUR, Auto: 3,50 EUR, Strom: 5 EUR
  • Kalami Beach 461 00 Plataria- Igouminitsa, Tel: +302665071211, e-mail: info@campingkalami.gr, GEO: 39.472306,20.243817
Schattiges Plätzchen mit entferntem Blick zum Meer

Richtung Delphi

Vor unserem Roadtrip nach Griechenland hatte ich mich gar nicht mit Sehenswürdigkeiten oder Hotspots beschäftigt. Mich verbindet eine besondere Liebe zu Athen und weil ich mich noch an das Orakel von Delphi erinnern konnte, waren das zwei Punkte, die ich meinen Mann vorschlug. Also alles zusammen packen und los Richtung Delphi. Die Fahrt war richtig erlebnisreich, durch ein heftiges Gewitter und die Landschaft unerwartet grün und seenreich. Der Blick auf die Flusslandschaft Archeron (Archerontas River) ist ein Traum. Der Fluss eignet sich hervorragend für Rafting und Kanufahrten. Auf den Gewässern sind unzählige Seerosen. Das Gewitter konnten wir schon von Weitem sehen und fuhren direkt darauf zu. Zuerst öffnete der Himmel alle Schleusen, Blitze zuckten über den Bergen und ein Donner, der in den Ohren wehtat. So ein heftiges Unwetter hatte ich noch nicht erlebt. Der Scheibenwischer vom Wohnmobil kam gar nicht hinterher.

Blick auf die Archeron Flusslandschaft

Auf der Autobahn Richtung Delphi kommt man an der Charilaos Trikoupis Brücke vorbei. Nicht nur, dass diese Brücke ein Wahnsinnsbauwerk ist, sondern eigentlich schon eher das achte Weltwunder. Denn eigentlich war es fast unmöglich, eine Brücke über die Meerenge vor dem Golf von Korinth zu bauen. Unbefestigter und tiefer Meeresboden, Erdbeben und heftige Stürme waren die größten Probleme. Der Namensgeber, der griechische Ministerpräsident Charilaos Trikoupis, hatte schon 1880 die Idee eine Brücke über den Golf zu bauen. Vor über 140 Jahren war das natürlich noch völlig utopisch. Erst 1998 fand man eine Lösung und begann mit dem Bau, der bis 2004 dauerte und 771 Millionen EUR gekostet hat. Auf dieser überdimensionalen Baustelle haben bis zu 1200 Menschen gearbeitet und trotzdem kam es zu keinem tödlichen Unfall. Bei der Eröffnung der Rio-Andirrio Brücke, wie sie auch genannt wird, trug unter anderem Otto Rehhagel (ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer) das olympische Feuer.

Charilaos Trikoupis Brücke

Camping Chrissa

Die historischen Ausgrabungen von Delphi haben wir leider nicht gesehen. Uns haben die massenhaften Touristen, die in Bussen herangefahren wurden, abgeschreckt. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, aber jetzt war uns das einfach zu viel. Dafür haben wir einen reizenden Campingplatz in der Nähe von Delphi gefunden. Auch hier war noch nicht viel los und wir hatten freie Platzauswahl. Wir standen ganz alleine auf einer der Terrassen. Was Chrissa ausmacht, ist der weite Blick über ein riesigen Olivenhain, die besondere Küche in der platzeigenen Taverne und statt Meer gibt es hier einen Pool. Jeder Olivenbauer sagt natürlich, dass sein Olivenöl das beste sei, aber hier trifft es auch zu. So ein mildes Olivenöl habe ich noch nie geschmeckt. Da es preislich absolut in Ordnung ist, haben wir uns gleich damit eingedeckt.

  • Wie viele Stellplätze: 53 (terrassenförmig angelegt)
  • Öffnungszeiten: das ganze Jahr
  • Taverne und ein kleiner Stand mit lokalen Produkten und Souvenirs
  • Nahverkehr: es gibt eine Busverbindung, auch nach Delphi
  • Gesundheitsversorgung: 500 m zum Dorf Chrissa ist eine Apotheke, in einem Kilometer ein Arzt und zum nächsten Krankenhaus sind es 6 km
  • Haustiere erlaubt
  • Dusche und WC, Ver- und Entsorgung vorhanden
  • kostenfreies WLAN
  • Preise: variiert je nach Saison zwischen 18,50 und 23 EUR plus 4 EUR für Strom, es können auch Bungalows angemietet werden
  • Camping Chrissa, 33054 Delphi, Tel: +30.22650.82050, e-mail: info@chrissacamping.gr
Statt Strand und Meer mal im Pool planschen

Einen Versuch, nach Athen zu fahren, haben wir gar nicht erst unternommen, da wir auch dort viele Besucher befürchteten. Wir wollten es mehr ruhiger und entschieden uns für die Halbinsel Peloponnes. Ziel war wieder ein Campingplatz direkt am Meer. Ein paar Tage am Strand entspannen und mit dem Fahrrad statt Wohnmobil die Gegend kennenlernen. Das nächste Camp war so schön, dass wir sogar länger geblieben sind, als wir wollten.

Camping Bekas

Nur 13 km davon entfernt ist das UNESCO Weltkulturerbe Epidauros, die berühmte Asklepoisheilstätte. Und das bekannte Amphitheater. Wir hatten eine romantische Parzelle direkt am Strand. Geweckt werden und einschlafen mit Meeresrauschen. Noch besser als meine Regenapp zum sanften Einschlummern. Ein langer Strand für Spaziergänge und Beachglass suchen. Am Campingplatz selbst hat es keine eigene Taverne, aber 50 m vor dem Eingang gibt es das Hotel „Aristoteles“. Der Weg dorthin ist steil, aber man wird mit einem vorzüglichen Essen belohnt. Empfehlenswert ist auch das Restaurant des Hotels „Apollon“. Wenn man vom Campingplatz am Strand nach links läuft, kommt man automatisch auf die Terrasse, die fast bis ans Meer geht. Ich hatte dort den besten gegrillten Oktopus, den ich je gegessen. Mit einem meiner Lieblingsbeilagen der griechischen Küche: Fava

  • Wie viele Stellplätze: 130, 64 in Strandnähe
  • Öffnungszeiten: April bis Ende Oktober
  • keine Taverne, Supermarkt mit größerem Angebot
  • Nahverkehr: keine Busverbindung
  • Gesundheitsversorgung: Arzt und Apotheke im nächsten Ort Paleá Epídavros (2 km)
  • Haustiere erlaubt
  • Dusche, WC (schon ein bisschen in die Jahre gekommen), Ver-und Entsorgung vorhanden
  • kostenfreies WLAN
  • Preise: pro Person 6,50 EUR, Kinder (4-10 Jahre) 3,50 EUR, Parzelle: 15-20 EUR, Strom 4,50 EUR
  • Camping Bekas, Ancient Epidavros, Tel: +302753099930, e-mail: info@bekas.gr

Unser nächstes Ziel war das südlichste Dorf des griechischen Festlandes: Kokkinogia. Um Maut zu sparen, sind wir über die Landstraßen gefahren. Mit Google Maps. Leider kann man nicht eingeben, dass man ein Wohnmobil fährt und keinen Fiat 500. Es war eine Irrfahrt durch verbrannte Landschaften, tief hängenden Bäumen und plötzlich endenden Straßen. Drehen an Stellen, wo es steil bergab ging und eigentlich kein Platz war. Äste, die tiefe Furchen ins Womo gezogen haben. Meine schlimmste Befürchtung war, dass wir uns noch einen platten Reifen holen. Dann wäre alles zu spät gewesen. Hat uns aber auch mal wieder in Erinnerung gerufen, dass wir nach unserer Reifenpanne in Österreich eigentlich immer einen Ersatzreifen dabei haben wollten. Wir hatten Glück, aber aus diesen Labyrinth kamen wir nur sehr schwer wieder raus und sind im Endeffekt ganz woanders gelandet. In dem kleinen Örtchen Neo Itilo.

Direkt am Kiesstrand Schiffe gucken und den Wellen lauschen

Stellplatz „Black Pirate“

Eigentlich ist es nur ein großer geschotterter Parkplatz mit Blick aufs Meer. Zwischen Strand und Platz führt eine wenig befahrene Straße. Angeboten wird der Stellplatz (kostenlos) von der Fischtaverne „Black Pirate“, die freundlicherweise ihre Toilette (links außerhalb der Taverne) für Camper zur Verfügung stellt. Grund genug, dort am Abend essen zu gehen. Als Nordlicht liebe ich ja alles, was aus dem Meer kommt und ich habe eine riesen Portion Kalamari gegessen. Unglaublich lecker. Schon alleine deshalb hat sich für mich der Stellplatz gelohnt. Der Lieblingsmann hat sich an Vorspeisen satt gegessen, denn er kann mit Seafood nichts anfangen. 36° 41`35.4" N, 22° 23`21.7″ E, 23062 Neo Itilo

Da zieht an Gewitter heran

Nach der Irrfahrt durchs Gebirge hatte ich keine Lust, am nächsten Tag viele Kilometer zu fahren. Der nächste vielversprechende Campingplatz war nur 170 km entfernt. Und ich sag nur: Das Beste kommt zum Schluss. Ein richtiger Camper Traum. Warum? Schattige Plätze, endlos langer Sandstrand und Sonnenuntergänge, die uns den Atem genommen haben. Geplant waren ein oder zwei Nächte, wir sind direkt eine Woche geblieben. So mussten wir zwar am Tag, an dem unsere Fähre ging, 400 km am Stück fahren, aber das war der Platz Wert. Er liegt direkt in einem Landschaftsschutzgebiet, in den keine weiteren Campingplätze oder Hotels gebaut werden dürfen. Der Campingplatzbetreiber ist ein junger Mann, der mit seiner Frau und den Eltern dafür sorgt, dass man sich wohlfühlt und immer zu einem netten Gespräch vorbei kommt. In der Hochsaison ist der Platz in Parzellen eingeteilt, ansonsten steht man dahin, wo es einen am besten gefällt. Ich wollte möglichst nah zum Ausgang Richtung Strand stehen, damit ich morgens gleich mit dem Hund Gassi gehen konnte. Zum Meer sind es vielleicht hindert Meter durch ein Olivenhain.

Ab 20.30 Uhr kann man die schönsten Sonnenuntergänge beobachten

Die Küste gehört mit zum Schutzgebiet, denn im Juni und Juli legen Schildkröten bei Vollmond ihre Eier ca 20 cm tief in den Sand des Strandes. Man braucht schon eine ordentliche Portion Ausdauer, um nachts ganz still hinter den Dünen zu liegen und zu warten, dass die Weibchen an Land kommen. Man hört es eher am lauten Schnaufen der Muttertiere, als das man etwas sieht. Die Nester werden von Ehrenamtlichen vor Beschädigungen geschützt und im August und September kann man beobachten, wie die Babyschildkröten schlüpfen und wieder bei Vollmond versuchen, Richtung Meer zu kommen. Der Mond über dem Meer ist die Orientierung für die Jungtiere. Manche laufen in die falsche Richtung. Dann sollte man sie nicht anfassen und ins Meer tragen, sondern eher mit einer kleinen Taschenlampe den Weg weisen. Hier gilt natürlich absolute Rücksichtnahme gegenüber den Tieren. Lieber schöne Erinnerungen im Kopf als Blitzlichtfotos, die die Schildkröten nur verwirren.

Unechte Karettschildkröten kommen zum Eier legen an den Strand

Die Versorgung beim Campingplatz wird durch einen kleinen Minimarkt gewährleistet. Der Bioweißwein ist sehr empfehlenswert. Direkt daneben ist eine kleine Taverne und wenn man bei der ersten Führung über den Platz zuhört, tritt man auch nicht ins Fettnäpfchen. Dort ist nämlich Selbstbedienung. Das hatten wir irgendwie überhört. Wer aber richtig authentisch Essen gehen möchte, läuft Richtung Bahnhof und kehrt bei Nikos Grill ein. Es gibt keine Speisekarte und Niko spricht nur griechisch. Er führte uns in die Küche, hob die Topfdeckel an und wir mussten zeigen, was wir davon essen möchten. Es schmeckte vorzüglich, aber die Portionen sind für uns zu groß gewesen. Die nächsten Tage haben wir nur noch die Hälfte bestellt. Langweilig wird es auf dem Campingplatz ganz bestimmt nicht. An der Rezeption kann man sich Vorschläge für Tagesausflüge in der näheren Umgebung holen. Der Besitzer spricht sehr gut Deutsch. Er möchte den Platz dieses Jahr noch schöner gestalten. Der teilweise unbefestigte und bei Regen sehr schlammige Boden wird mit Split aufgefüllt, die sanitären Anlagen werden dieses Jahr noch fertiggestellt und das WLAN soll verbessert werden, denn es funktioniert nur im Bereich des Supermarktes/Taverne. In der Vorsaison muss man nicht reservieren, aber im Sommer ist der Platz sehr beliebt und man sollte sich unbedingt vorher erkundigen, ob es noch freie Plätze gibt. Die Campingregeln haben wir beherzigt und werden bestimmt wieder kommen.

Wir kommen wieder!
  • Wie viele Stellplätze: 50, der Rest ist für Zelte
  • Öffnungszeiten: April bis Ende Oktober
  • kleine Selbstbedienungstaverne, Supermarkt mit größerem Angebot
  • Gesundheitsversorgung: Arzt und Apotheke im nächsten Ort
  • Haustiere erlaubt
  • Dusche, WC, Ver-und Entsorgung vorhanden
  • kostenfreies WLAN
  • Preise: pro Person 5,50/6 EUR, Kinder (3-12 Jahre) 4 EUR/4,50 EUR, Parzelle: 5,50 EUR/6 EUR, Strom 5 EUR
  • Camping Tholo, Tholo Ilias, Zacharo, Tel: +30 26250 61100, e-mail: campingtholo@hotmail.com

Giveaway

Jetzt habt Ihr die Möglichkeit, Euch ein bisschen Griechenlandfeeling nach Hause zu holen. Das Olivenöl von Delphi hat mich so begeistert, dass ich einen von Euch damit erfreuen möchte.

Auch in Deutschland ist der Sommer eingezogen. Fehlt Dir noch ein Strandtuch für den Baggersee oder den nächsten Urlaub?

Giveaway

Teilnahmebedingungen:

  1. Wir freuen uns, wenn du uns auf Facebook und/oder Instagram folgst.
  2. Hinterlasse uns wahlweise hier auf dem Blog oder bei Facebook oder auf Instagram
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  3. Es freut uns sehr, wenn du das Gewinnspiel mit deinen Freunden teilst oder aber 1-2 lesebegeisterte Freunde markierst 

Die Verlosung‬ startet sofort und endet am 15.08.2022, um 23:59 Uhr. Unter allen Teilnehmern entscheidet der Zufall – es wird ausgelost! Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist, wie immer, ausgeschlossen! Teilnahme ab 18 Jahre! Mit eurer Teilnahme erklärt ihr Euch einverstanden, dass ich eure Adresse zur Gewinnabwicklung benötige und danach löschen werde. Versand innerhalb von DE, A und CH. Der/die Gewinner:in wird per Nachricht verständigt. Diese/r hat 14 Tage Zeit, sich bei mir zu melden.

♥♥♥♥♥♥♥♥ Die Gewinner/innen wurden ausgelost und haben eine Email bekommen.♥♥♥♥♥♥♥♥

  1. Liebe Stine,

    erst einmal wow und einen riesengroßen Respekt, dass du direkt nach der Nachtschicht losgedüst bist. Das finde ich echt sportlich. Schade, dass ihr so viel im Stau stehen musstest. Das verleidet mir ja immer die Autofahrt.

    In Griechenland war ich bislang noch nicht, möchte da aber unbedingt mal hinreisen. Schade, dass wir unseren Campingwagen nicht mehr haben, der wäre jetzt ideal gewesen, um deine Tipps mit den Plätzen umzusetzen.

    Das Schlüpfen der Meeresschildkrötenbabys zu beobachten ist bestimmt toll. Aber es würde mir echt schwerfallen die Kleinen nicht ins Wasser zu tragen, wenn sie auf dem Weg Probleme bekommen.

    Dein Gewinnspiel finde ich toll. Die Wahl fällt mir leicht, ich liebe Olivenöl 🙂

    Liebe Grüße
    Mo

    1. Früher war ich im Stau die Ungeduld in Person und es hat mich wahnsinnig aufgeregt. Jetzt bin ich älter und klüger und weiß, dass ich es ja eh nicht ändern kann. Ich häkel dann meistens.

  2. Da habt Ihr ja eine tolle Reise gemacht. Ich war schon oft in Griechenland, allerdings noch nie mit dem Camper. Ich mag das Land sehr und sollte das vielleicht einfach mal nachholen. Die Plätze sehen einladend aus, danke für die Tipps. Die Schildkröten würde ich gerne auch mal beobachten. Dieses Jahr wird es leider nichts werden, weil ich schon andere Pläne habe. Aber vielleicht nächstes Jahr.
    LG Renate von Trippics

  3. Liebe Stine. 🙂
    Ich liebe diesen Artikel! Griechenland gehört zu meinen absoluten Lieblingsländern und ich wollte es schon immer mit einem Camper erkunden. Dank dir habe ich ein paar coole Ideen für meinen eigenen Trip, vor allem das Schlüpfen der Schildkröten möchte ich eines Tages unbedingt sehen. 🙂
    Freue mich schon mehr von dir zu lesen!

    Liebe Grüße,
    Vici

  4. Griechenland stand schon immer ganz weit oben auf meiner Bucket List! Leider habe ich es bis heute noch nicht geschafft, dieses faszinierende Land zu bereisen! Die Geschichte fesselt mich nämlich auch und deshalb würde ich ganz ganz viele von den tollen Sehenswürdigkeiten sehen wollen! Griechisches Essen ist meist auch sehr lecker, deshalb wünsche ich dem Gewinner des Olivenöls ganz viel Freude damit!

    Liebe Grüße
    Jana

  5. Liebe Stine,
    Ich wusste gar nicht, dass auch in Peloponnes Schildkröten zur Eiablage an den Strand kommen. Ich hatte das Glück schon, Schildkröten dabei zu beobachten (und noch häufiger die Babys schlüpfen zu sehen), aber es stimmt, es ist immer viel Geduld gefragt. Dafür ist es ein magischer Moment. Aber du hast gar nicht aufgelöst: Habt ihr denn nun Schildkröten gesehen oder nicht? 😉
    Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

  6. Das hört sich nach einer Traumreise an – was für tolle Bilder! Ich war tatsächlich noch nie in Griechenland und auch noch nie beim Camping mit dem Womo, immer nur im Zelt. Das sollte ich definitiv mal ausprobieren.

    Viele Grüße,
    Sanne

  7. Liebe Stine…irgendwann mal werde ich auch nach Griechenland reisen…ist schon immer ein Traum von mir.
    Vielleicht ja schon nächstes Jahr?!

  8. Beim Lesen werden soo viele schöne Erinnerungen an Griechenland geweckt! Und tolle Tipps zu den Campingplätzen – wir wollen unbedingt nochmal auf die Peloponnes und da ist es echt super, so einen Erfahrungsbericht zu lesen! Wir sind Ende Oktober 2020 mit Anek Lines gefahren mit Camping on Board und die Option hat uns richtig gut gefallen, weil wir im Camper übernachten konnten. Die Durchsagen haben wir auch sehr gut dort mitbekommen 🙂

    1. Anek Lines ist qualitativ sehr viel hochwertiger. Wahrscheinlich werden wir im Winter auch wieder zu Anek wechseln. Aber das Camping an Board ist nichts für mich. In der Kabine kann ich viel ruhiger schlafen.

  9. Hallo Stine,
    ein wunderschöner Reisebericht mit vielen wertvollen Infos. Bei uns ist es genau 20 Jahre her, dass wir mit dem Womi in Griechenland waren (2002-Festland, 2003 Peloponnes und 2004 eine Kombi).
    2002 haben wir das Schlüpfen von Schildkröten erlebt. Wir lagen am Strand und plötzlich bewegte sich der Sand. Danach folgte eine Minischildkröten Wanderung zum Meer. Unsere Kinder waren aus dem Häuschen.

    Ich mag Oivenöl sehr gerne , würde mich aber auch gerne überraschen lassen. Ein Strandlaken wäre für länger eine schöne Erinnerung an deinen Bericht .
    Liebe Grüße aus dem heißen Bochum wünscht
    Gerhild

    1. Liebe Gerhild
      so ein Erlebnis ist schon etwas ganz besonderes. Schildkröten sind beeindruckende Tiere. Eigentlich würde ich gerne im September noch einmal nach Griechenland, aber mein Mann schmiedet schon ganz andere Pläne.
      Dann drücke ich Dir die Daumen beim Giveaway.
      Einen schönen Wochenstart
      Stine

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